Hallo liebe Leser,

seit dem letzten Eintrag sind paar Monate vergangen. Aber die aktuelle Film-Situation in Hollywood macht es einem nicht gerade einfach ein Review zu schreiben.
Aus dem einfachen Grund dass die Filme seit Sommer 2013 größtenteils auf ganzer Linie enttäuscht haben. Dafür gibt es vielfältige Gründe , auf diese hier einzugehen würde jedoch den Rahmen sprengen. Für mich überraschend ist jedoch dass sich Noah zu diesen Filmen ebenfalls einreiht.

Daran Aronofsky ein Meister seines Handwerks(Pi, Requiem for a dream, Black Swan) langweilt mit seinem neuesten Werk. Der offizielle Trailer führt den interessierten Zuschauer voll aufs Glatteis. Wer nach den ersten Bildern des Trailers sich auf ein spektakulären (Sandalen)Film mit biblischem Hintergrund toller Besetzung und beeindruckenden Bildern gefreut hat, wie „Die 10 Gebote“, „Quo Vadis“ oder Ben Hur wird bitter enttäuscht sein. Davon ist hier nichts wiederzufinden.Der Biblische Hintergrund ist so aufgeweicht entfremdet und verweichlicht das er kaum wieder zuerkennen ist.  Selbst Russel Crow, Jenifer Connely, und Emma Watson schaffen es nicht die Pfade , ausgestorbene und künstliche  (und damit mein ich vor der Flut) Atmosphäre Leben einzuhauchen.
Zuletzt sind auch keine beeindruckende Bilder vorzufinden als ein kahle, Menschenleere entfremdete Erde zu sehen.

Nicht nur dass der Film wenig mit der biblischen Erzählung von Noah verbindet, der Regisseur führt das Ganze ad absurdum in dem er überhastet erzählt, eine verwirrende und zerrissene Storyline präsentiert und zu guter letzt sich der Nephelim bedient die er als Steinriesen in Szene setzt. Hier glaubt man eher in „Herr der Ringe“  zu sehen als „Noah“

Alles in allem, wenn man Papierflieger 138min gebastelt hätte, (solange dauert diese Folter) würde man seine Zeit besser verbracht haben.
Daher bekommt der Film 0 von 5 Sterne von mir.

 

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