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Kinosaal Deluxe

Excellent movie stuff!

Star Wars 7 und das Erwachen von Dummheit!!

Hi, ich melde hier mal wieder aus aktuellen Anlass.

Ich habe den Film Star Wars 7 Das Erwachen der Macht gesehen.
Eine Frage = Warum nur,… warum musste das nur sein!
Plot: 0 von 10 (könnte auch von einem 8 Jährigen stammen)
Musik: 0 von 10
Schauspielerische Leistung: 1 von 10

Wie auch beim Star Trek hat es Abrams geschafft das Genre zu töten.
Ein lebloses rumgeblinke von Lense Flares, keine Helden mehr, keine tiefgründige Geschichte keine Macht. Einfach nur ein Haufen Müll!

Ersparrt euch die 15 Euro und macht was vernünfitges damit = spendet es !
Ich würde gern eine ausführliche Kritik schreiben, aber da diese bereits in hundertfacher viel besserer Art und Weise von anderen Entäuschten Fans auf IMDB geschrieben wurde und ich viel zu enttäuscht bin lass ich es diesmal einfach sein!

Bis demnächst!

Frohes Festtage!

 

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Snowpiercer

Da ich bei Noah schon etwas über Hollywood und der aktuellen Situation im Kino gemeckert habe will ich doch sagen dass es immer noch Hoffnung gibt 😉

Der Film Snowpiercer ist eine gekonnt düster gestaltete Dystopie die stark an 1984, 12 Monkeys oder besser noch Brazil erinnert. Der Film basiert auf das französische Comics Schneekreuzer (Le Transperceneige). Der Plot erzählt, dass die Welt nach einem misslungenen Versuch die globale Erwärmung zu stoppen in Eis und Kälte versinkt und alles Lebende vernichtet hat. Die einzigen Überlebenden fahren nonstop in einem Hightech-Zug angetrieben durch ein perpetum mobile. Im Zug herrscht eine Zwei-Klassen Gesellschaft, im vorderen Teil leben die Reichen im Luxus und hinten sind die Ärmsten die kaum überleben können da es ihnen an allem mangelt.Diese entscheiden sich eine Revolte zu starten um den Zug unter ihre Kontrolle zu bringen.

Eine Dystopie an sich ist nichts besonderes und in der Version erinnert sie sogar stark an Computer Spiele wie BioShock 1-3. Doch ist die Handlung so packend und intensiv in Szene gesetzt, dass die abstrusen Gestalten wie  Mason (Tilda Swinton), die schwer zu erkennen ist und unmöglichen Zustände wie Bestrafung durch Vereisen von Gliedmaßen den Zuschauer überhaupt nicht stören. Ganz im Gegenteil sie versetzen das Publikum sofort in diese düstere Welt.

Neben Tilda Swinton, glänzen auch John Hurt(1984), Ed Harris(The Abyss) und nicht zuletzt auch Chris Evans. letzter bekannt aus Final Call, Capain America 1,2  The Avengers. Bong Joon-Ho hat sich mit diesem düsteren Sci-Fi definitiv Tür und Tor in Hollywood geöffnet.
Ich für meinen Teil habe seit Brazil und 12 Monkeys keinen solchen packenden Film in dieser Kategorie gesehen. Natürlich sind auch die Vergleiche zu unsere gesellschaftliche Werte, Zustände und Normen nicht zufällig was den Film zusätzlich Tiefe verleiht. Mit 126 min und einer Altersfreigabe von 16 Jahren mit Sicherheit nicht der typische Sonntag-Nachmittag Film. Jedoch ein Muss !

Der Film bekommt von mir 5 von 5 Sterne!

 

Noah, ehrlich…?

Hallo liebe Leser,

seit dem letzten Eintrag sind paar Monate vergangen. Aber die aktuelle Film-Situation in Hollywood macht es einem nicht gerade einfach ein Review zu schreiben.
Aus dem einfachen Grund dass die Filme seit Sommer 2013 größtenteils auf ganzer Linie enttäuscht haben. Dafür gibt es vielfältige Gründe , auf diese hier einzugehen würde jedoch den Rahmen sprengen. Für mich überraschend ist jedoch dass sich Noah zu diesen Filmen ebenfalls einreiht.

Daran Aronofsky ein Meister seines Handwerks(Pi, Requiem for a dream, Black Swan) langweilt mit seinem neuesten Werk. Der offizielle Trailer führt den interessierten Zuschauer voll aufs Glatteis. Wer nach den ersten Bildern des Trailers sich auf ein spektakulären (Sandalen)Film mit biblischem Hintergrund toller Besetzung und beeindruckenden Bildern gefreut hat, wie „Die 10 Gebote“, „Quo Vadis“ oder Ben Hur wird bitter enttäuscht sein. Davon ist hier nichts wiederzufinden.Der Biblische Hintergrund ist so aufgeweicht entfremdet und verweichlicht das er kaum wieder zuerkennen ist.  Selbst Russel Crow, Jenifer Connely, und Emma Watson schaffen es nicht die Pfade , ausgestorbene und künstliche  (und damit mein ich vor der Flut) Atmosphäre Leben einzuhauchen.
Zuletzt sind auch keine beeindruckende Bilder vorzufinden als ein kahle, Menschenleere entfremdete Erde zu sehen.

Nicht nur dass der Film wenig mit der biblischen Erzählung von Noah verbindet, der Regisseur führt das Ganze ad absurdum in dem er überhastet erzählt, eine verwirrende und zerrissene Storyline präsentiert und zu guter letzt sich der Nephelim bedient die er als Steinriesen in Szene setzt. Hier glaubt man eher in „Herr der Ringe“  zu sehen als „Noah“

Alles in allem, wenn man Papierflieger 138min gebastelt hätte, (solange dauert diese Folter) würde man seine Zeit besser verbracht haben.
Daher bekommt der Film 0 von 5 Sterne von mir.

 

Life of Pi

Seit langer Zeit hatte ich mich auf einen Film gefreut der einen auf eine mit Überraschungen gespickte Reise mitnimmt und nicht loslässt.
Und hier ist so ein Film.
Etwas umständlich gesagt der Film ist nicht das was man von ihm anfänglich denkt. Das Gute dabei der Film ist besser, viel besser als das was man erwartet.
Die Handlung ist schnell erzählt: Der Held der Geschichte ist ein Junge der auf einem Rettungs-Boot eine unglaubliche Reise erlebt , als einzigen Begleiter auf dem Boot hat er einen Tiger. Der Film startet damit dass ich ein Autor mit dem schon erwachsenen Jungen der diese Reise gemacht hat trifft, und der Junge ihm die Geschichte, seine Geschichte erzählt. Durch ständigen Sprüngen und surrealen Bildern wird eine spannende lineare Erzählweise erreicht. Und obwohl die Bilder teilweise sehr bunt sind wirken sie nie kitschig oder überladen.

Ein zentraler Punkt des Films ist der Glaube und Gott. Frei von  einer eindeutigen Religionszugehörigkeit, versucht der Film auf einer der wichtigsten Fragen eine vorsichtige Antwort zu geben, wobei jedem es selbst überlassen ist die Botschaft zu interpretieren, soweit eine Botschaft/Pointe beabsichtigt ist.

Es ist ein Film der zum Nachdenken und diskutieren anregt. Dieser beeindruckender Film gedreht übrigens von Ang Lee, basiert auf den gleichnamigen Roman von dem kanadischen Schriftsteller Yann Martel der 2001 erschienen ist.

Der Film bekommt von mir 5 Sterne. Und meiner bescheidenen Meinung nach sollte jeder diesen Film gesehen haben.

Jack Reacher oder warum lautes Schnarchen im Kino manchmal erlaubt ist!

Hi und Frohes Neues 2013,

da die Welt „überraschender“  Weise nicht untergegangen ist gibt es weiter gute Filme über die man informieren kann. Den Folgenden würde ich nicht gleich dazu zählen.
Heute werde ich paar Worte  über den neuen Film von Tom Cruise verlieren. Ich halte Tom Cruise für einen mittelmäßig guten Schauspieler, ihn zeichnet eher die sehr gute Vorbereitung auf eine Rolle  aus. Leider ist in seinem neuen Film Jack Reacher weniger davon zu merken. Man könnte sagen Jack Reacher ist Agent Hunt (Mission Impossible) der ausgestiegen ist und auf eigener Faust die bösen Jungs weiter jagt.

Der Film hat durchaus nette Action Szenen aber die von Anfang an verwirrende Story mit hastig umrissenen Charakteren sorgt nicht wirklich für das zumindest erhoffte Popcorn Kino-Erlebnis.
Die Story: In einer amerikanischen Kleinstadt werden 5 Menschen ermordet, die Polizei und FBI tappen auf der Stelle. Ein Verdächtiger wird gefasst und auf einmal verlangt er nach“ Jack Reacher“. Der seinerseits ist ein genialer EX-Army Ermittler und Einzelgänger. Reacher kann sofort die verdächtigen aufspüren und mit Hilfe der taffen Staatsanwältin zur Strecke bringen. Ganz mal von der Tatsache abgesehen das Reacher bulletproof ist finde ich das Ende mehr als schlecht, aber ich werde nicht Spoilern keine Angst. Der Film wird aufgehübscht durch Rosamund Pike (James Bond ) und Altmeister Robert Duvall sorgt für den einen oder anderen Lacher.

Wer immer noch nicht erschrocken genug ist kann gerne in dem Film reingehen.
Ich für meinen Teil kann jedem davor nur abraten , wartet lieber auf Tom Cruise in sein nächsten Streifen dieses Jahr. Oblivion!

Ziemlich beste Freunde

Endlich mal weht wieder ein frischer Wind durch die Kinosäle. Nein es ist noch nicht Frühling. Aber der französische Komödie „Ziemlich beste Freunde“ sorgt dafür. Zusätzlich zu der Tatsache dass der Film auf wahren Begenbenheiten beruht, bieten beide Hauptdarsteller, Omar Sy und Francois Cluzet ein Feuerwerk des leichten Humors. Obwohl der Film über den Querschnittsgelähmten Philipp handelt der die Freude am Leben verloren hat schafft es der Film so ungezwungen und Unterhaltsam einen Lacher nach dem anderen zu erziehlen dass der Film für mich zu einer der besten französischen Komödien der letzen Jahren.

Nun ist es sicher etwas Spät für das Review, da aber genau dieser FIlm der Erfolgreichste Film in den Deutschen Kinos 2012 war, macht es sich nochmal darauf aufmerksam zu machen.
Definitiv etwas für die BR Sammlung zuhause.

Melancholia oder der Untergang des guten Kinos

Lars von Trier soll selbst über den Films gesagt, dass er geschockt ist. Nun ich war es , die ersten 5 min sind beeindruckend und perfekt inszeniert. Alles danach ist vorhersehbar nach der Formel: was ist das unpassendste und schockierendeste was man den Zuschauer zeigen kann. Ergo genau das wird von Szene zur Szene geboten. Manche Kritiker die den Film loben sagen dass es genau so in der Welt einer szichofrenen oder Depressiven Person aussieht. Aber nun mal ehrlich , wer von uns bezahlt 10 euro um sich einen Trip von einer depressiven Frau in langen 136 min anzuschauen um sich danach emotional wie ausgeko*** zu fühlen. Also ich hab mich geärgert.

Durch dieses vorhersagbare Muster, der verwackelten Kamera,  der übertriebenen melodramatischen Wendungen, kann ich dem Film noch nicht mal ein  Stern geben.
Ich würde auch allen empfehlen nach den ersten 5 besagten Minuten rauszugehen und sich die Enttäuschung zu ersparen.
Eins kann man jedoch Lars von Trier lassen, seine Filme sind kontrovers!
Mehr aber auch nicht.

In Time – Flucht ins 23te Jahrhundert *reloaded*

In Time kann man doppeldeutig verstehen einerseits ist das der Filmtittel andererseits wurde es „endlich Zeit“ das Timberlake eine Hauptrolle bekommt in der er wirklich überzeugen kann. Nach „The social Network“ ist das meiner Meinung sein bester Auftritt auf der grossen Hollywood Bühne.

Zu dem Film. Wie schon der Titel sagt erinnert mich die Story stark an „Logan’s run“ von 1972 mit Michael York. Genialer Film für die damalige Zeit, ich würde sogar schon visionär sagen! In Time beschäftigt sich mit der Zukunft der Menschheit in der Krankheiten und genetische Fehler ausgemerzt sind bis dahin, dass Menschen nicht mehr alt werden. Um der damit verbundenen Problematik der Überbevölkerung der Erde Herr zu werden ist jedem bei der Geburt eine Zeit zugeordnet die er leben darf. Wenn diese Uhr(zeit) abläuft stirbt die Person. Jeder kann seine Uhrzeit erhöhen und praktisch ewig leben , wie die Reichen und privilegierten in dieser Utopischen Gesellschaft. Da die neue Währung Zeit ist! Will Salas (Timberlake) ist einer aus den unterprivilegierten Schichten diese Gesellschaft und durch eine Laune des Schicksals bekommt er ein Geschenkt welches ihn Tür und Tor zu der Welt der Reichen öffnet.

Der Film gefiel mir insbesondere wegen der stimmigen und interessanten Atmosphäre, die nicht mit technischen Gadgets oder beeindruckenden Explosionen und Spezialeffekte protzt jedoch im Detail immer überzeugt. Nicht zuletzt lebt der Film auch wie schon anfangs erwähnt von der guten Schauspielerischen Leistung der Darsteller. Insbesondere hat diesmal wieder Cillian Murphy beeindruckt! Aber auch kleinere Rollen wie die von Johny Galecki (The big bang theory) sind perfekt gecastet.

Ich hoffe Ihr habt genauso viel Spass an dem Film. Er bekommt 5 Sterne von mir (*****)

Der Fall Chodorkowski

Der Fall Chodorkowski ist das jüngste Werk von Regisseur Cyril Tuschi. Der Film ist sehr gekonnt in Szene gesetzt auch wenn es Tuschi’s erster Dokumentar Film darstellt. Ich möchte nicht sagen, dass der Film perfekt ist aber das muss er auch gar nicht sein. Das politische Thema ist oftmals schwerfällig und düster, und eine Anreihung an leicht chaotisch aussehen Interviews führt durch den Film. Das sind aber oberflächlich gesehen alle Kritikpunkte. Bei weiterer Betrachtung fallen die positiven Eindrücke stärker ins Gewicht der Film schafft den Spagat und nimmt eindeutig keine Position ein sondern überlässt dem Zuschauer die Entscheidung bis zum Schluss. Eine bestimmte Kameraführung ist nicht erkennbar, es gibt oft Aufnahmen ohne festen Stativ was wiederum eine gewisse Ehrlichkeit der Aufnahmen hervorhebt.Ich persönlich mag das sehr!
Ich hatte die Möglichkeit nach der Vorstellung live die Antworten von Cyril Tuschi und seine Sichtweise zu den Film zu hören. Das hat mich sehr beeindruckt unter anderem welche Szenen er aus seiner Sicht als wichtig erachtet hat und wieso Schnitte an bestimmten Stellen gemacht wurden etc.
Cyril Tuschi ist ein Regisseur von dem wir in Zukunft viel hören werden. Ich freue mich auf sein nächstes Projekt!

Den Film kann ich empfehlen aus obengenannten Gründen.
Er bekommt von mir 4 Sterne (****)

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